Unsere Weinberge befinden sich hauptsächlich auf den Lagen von Ammerschwihr. Dort bauen wir alle elsässischen Rebsorten an:
Wir verfügen über ein Mosaik unterschiedlicher Böden, das eine hochwertige Produktion begünstigt.
Am Südosthang von Ammerschwihr gelegen, profitiert die Lage Grand Cru Kaefferkopf vom Mikroklima von Colmar, das ihr eine außergewöhnlich hohe Sonneneinstrahlung verleiht. Dieses privilegierte Terroir ermöglicht es den Weinen, eine bemerkenswerte Mineralität und Komplexität zu entwickeln, die ihnen weltweite Anerkennung verschafft.
Die Begrünung wird in unseren Weinbergen seit Langem jede zweite Rebzeile eingesetzt: Diese Bewirtschaftungsweise begrenzt die Bodenerosion und die Verdichtung, die beim Befahren mit Traktoren entsteht.
Die Konkurrenz durch das Gras hat zudem den Vorteil, die Wuchskraft der Reben zu regulieren, wodurch konzentrierteres Lesegut erzielt wird.
Die andere Zeile wird mechanisch bearbeitet, was uns eine bessere Durchlüftung der Böden ermöglicht.
Darüber hinaus erlaubt uns diese Methode, den Einsatz von chemischen Betriebsmitteln zu reduzieren und so die Entwicklung von Fauna und Flora zu fördern.
Im Winter werden die Reben im Guyot-System mit Bogenanschnitt geschnitten. Die Länge und Anzahl der Fruchtruten wird angepasst, um die Erträge bereits zu Beginn der Vegetationsphase zu steuern.
Im Sommer führen wir ein Ausbrechen der Triebe sowie eine manuelle Entblätterung durch, wodurch die Wuchskraft kontrolliert und die Trauben besser belüftet werden. Diese einfachen, aber wesentlichen Maßnahmen begrenzen auf natürliche Weise den Befall durch Pilzkrankheiten wie Peronospora (Falscher Mehltau), Oidium (Echter Mehltau) oder Botrytis.
Der Herbst ist für uns Winzer eine entscheidende Jahreszeit, da wir die Früchte eines ganzen Jahres Arbeit ernten. Im Bewusstsein moderner Techniken lesen wir die „klassischen“ Cuvées maschinell, während Crémants sowie Grands Crus und Vendanges Tardives von Hand geerntet werden.