Nach der Ernte werden die Trauben aus unseren Weinbergen rasch in den Keller gebracht. Um die bestmögliche Saftqualität zu erzielen, werden sie mit einer pneumatischen Presse schonend und schrittweise gepresst.
Die Gärungen erfolgen in Edelstahltanks oder in den traditionellen Eichenfässern, von denen die meisten über 100 Jahre alt sind. Wir besitzen ein eiförmiges Fass, eine Besonderheit, die es im Elsass nur in zwei Exemplaren gibt. Tatsächlich ergänzen sich auf unserem Weingut alte und moderne Techniken, ohne dass wir dabei unsere Treue zu den alten Eichenfässern aufgeben. Diese Phase kann von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern.
Nach der Gärung werden die Weine anschließend 4 bis 5 Monate auf der Feinhefe gelagert, um ihnen mehr Fülle und Ausdruck zu verleihen.
Der Ausbau in Eichenfässern wird für Sylvaner, Pinot Blanc, Riesling und Pinot Gris bevorzugt: So profitieren sie von einer langsamen und schonenden Oxidation, die ihre Reifung begünstigt.
Aromatischere Rebsorten (Gewürztraminer und Muskateller) werden hingegen in Edelstahltanks belassen, um ihre Fruchtigkeit und Frische zu bewahren.
Die Rotweine aus Pinot Noir werden durch eine Maischegärung von 8 bis 12 Tagen hergestellt. Der Ausbau erfolgt größtenteils in elsässischen Fässern. Ein anderer Teil unserer Pinot-Noir-Weine reift in Eichenbarriques aus den Vogesen, um charaktervollere Weine zu erhalten, ohne ihnen ihre elsässischen Eigenschaften zu nehmen, die durch Fruchtigkeit und typische Merkmale geprägt sind.
Nach Abschluss der Ausbauphase werden die Weine von uns direkt auf dem Weingut in Flaschen abgefüllt.